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Gabionen befüllen – Tipps und Tricks für das richtige Befüllen

Nach der erfolgreichen Beschaffung eines Gabionenzaun und der Montage der Steinkörbe steht nun das richtige Befüllen an. Keine schwierige Aufgabe, aber eine nervige. Schnappen sie sich unbedingt fleißige Helfer. Hier nennen wir ihnen die Wichtigsten Kriterien, die sie beachten sollten beim Befüllen.

Die beliebtesten Gabionensteine im Vergleich

Die Vorbereitung: Fundament der Stabilität. Sollten sie noch Tipps für die Auswahl der richtigen Steine brauchen, wir haben hier auch einen übersichtlichen Ratgeber verfasst.

Problem Lösung & Profi-Tipp
Spätere Beulen & Wölbungen
Tipp: Montieren Sie die Ziehanker (Distanzhalter) vor dem Befüllen. Sie werden im Inneren des Korbes von Masche zu Masche gespannt und verhindern, dass der Druck der Steine die Gitter nach außen drückt. Bei schmalen, hohen Gabionen sind sie unverzichtbar.
Schiefe Wände
Tipp: Sorgen Sie für eine perfekt ebene Basis. Auch wenn die Gabione auf Schotter steht, gleichen Sie den Untergrund mit einer feinen Schicht Splitt exakt aus, bevor Sie den Korb aufstellen.
Durchfallende Steine
Tipp: Prüfen Sie die Korngröße! Der kleinste verwendete Stein muss immer größer sein als die Maschenweite Ihres Gabionenkorbs. Dies gilt besonders für die erste Schicht.

Der Befüllprozess: Schichtweises Vorgehen

Schichtweise füllen: Füllen Sie die Gabione in Schichten von 20 bis 30 cm Höhe. Nach jeder Schicht sollten die Steine leicht verdichtet werden – entweder durch leichtes Rütteln des Korbes oder vorsichtiges Stampfen. Das reduziert das spätere Absenken (Setzung) des Materials.

Die 1,5-cm-Regel: Füllen Sie die Gabione bewusst ca. 1 bis 2 cm höher als die eigentliche Korbstruktur. Die Steine werden sich im Laufe der Zeit durch Setzung und Witterung noch leicht absenken. Durch dieses Überfüllen vermeiden Sie unschöne Spalten unter dem Deckel.

Hohlräume vermeiden: Achten Sie darauf, große Hohlräume zu vermeiden, da sie die Stabilität mindern. Füllen Sie kleinere Steine oder Splitt in die Lücken, vor allem im Kern der Gabione.

Optik und Spar-Trick: Die Zweischicht-Befüllung

Um Kosten zu sparen, ohne an der Ästhetik einzubüßen, verwenden Profis oft die Zweischicht-Methode:

Hand-Setzung für die Sichtseite: Die äußeren 10–20 cm der Gabione (die sichtbaren Fronten) sollten Sie von Hand schichten. Legen Sie die schönsten, flachsten Steine eng an das Gitter. Das sorgt für eine saubere, dichte und attraktive Oberfläche.

Der Spar-Kern: Füllen Sie den inneren Kern der Gabione mit günstigerem Füllmaterial (z.B. Recycling-Schotter, einfachem Basalt oder einfacheren Bruchsteinen). Da dieses Material nicht sichtbar ist, können Sie hier deutlich Kosten sparen.

Achtung bei kleineren Steinen: Sollten die Steine im Kern deutlich kleiner sein als das dekorative Außenmaterial, kann ein Trenn-Vlies an der Innenseite helfen, das Durchrieseln der kleineren Steine zu verhindern.

Der Abschluss: Der Deckel muss sitzen

Nach der Befüllung und leichten Verdichtung geht es an den Deckel.

Bündiger Abschluss: Platzieren Sie den Deckel exakt auf den leicht überfüllten Steinen. Sollten trotz Überfüllung noch kleine Spalten vorhanden sein, können diese durch das vorsichtige Einschieben kleiner, flacher Steine ausgeglichen werden.

Sicher verschließen: Verriegeln Sie den Deckel fest mit den Korbseiten, meistens mit speziellen Klammern oder Spiralverbindern. Eine feste Fixierung ist wichtig, da der Deckel auch bei starkem Wind oder äußerer Belastung nicht nachgeben darf.

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